VGA-Kamera gegen HD-Kamera

VGA-Kamera

Die 1987 entwickelte VGA-Kamera hatte ursprünglich eine Auflösung von 640 x 480 Pixel, um Punkte auf einem Bildschirm zu beleuchten. Im Laufe der Zeit haben die technologischen Verbesserungen die Auflösung auf die heutige High Definition erhöht, jedoch mit unterschiedlichen Buchstabenbezeichnungen, die auf "GA" enden. In den meisten Anwendungen bedeutet der Begriff VGA jetzt eine Klassifizierung, die alle diese Auflösungen umfasst. Im Fachjargon der Videokameras bezieht es sich jedoch nur auf solche mit der ursprünglichen Auflösung von 640 x 480 Pixel.

HD Kamera

Technisch gesehen bezieht sich High Definition auf jedes Signal, das größer als 640 x 480 Pixel ist, aber üblicherweise auf die Auflösungen von 1.280 x 720 und 1.920 x 1.080, die in hochauflösenden Fernsehsignalen verwendet werden. Der Einfachheit halber werden die Auflösungsspezifikationen gekürzt, um nur die vertikale oder zweite Zahl zu verwenden, und in Videokameras können sie als Auflösungslinien definiert werden. Eine hochauflösende Kamera kann nur eine Auflösung von 480 Zeilen haben, kann jedoch mehr Informationen in Form von Megapixeln erzeugen, um die Gesamtbildqualität zu verbessern. Diese Kameras können als HD eingestuft werden, auch wenn sie kein echtes HD-Signal erzeugen.

Megapixel

Megapixel-Raten für Kameras können sich auf die Anzahl der Elemente beziehen, die die Farbsignale im Videosensor erfassen, und nicht auf das an einen Monitor gesendete Signal. Verweise auf eine VGA-Kamera verwenden diesen Begriff nicht, aber die Gesamtzahl der Pixel, die eine VGA-Kamera erzeugt, entspricht der vertikalen Auflösung der horizontalen oder 640 x 480 oder 307.200. Dies sind nur 0, 3 Megapixel, eine relativ kleine Zahl bei den hohen Megapixelraten vieler Kameras von heute. Derzeit kann jede Kamera, die mehr als 0, 3 Megapixel einer VGA-Kamera erzeugt, technisch als HD bezeichnet werden.

Überlegungen zur Kameraqualität

Die Megapixelrate des Sensorgeräts in einer Kamera unterscheidet nur einen Teil der Geschichte. Ein größeres Sensorgerät kann mehr Informationen sammeln und schneller aufzeichnen als ein kleineres, selbst wenn die Megapixelrate niedriger ist. Ein größeres und höherwertiges Objektiv liefert ein klareres Bild für die Sensorvorrichtung als ein kleineres Objektiv und erzeugt schließlich eine Bildschirmanzeige mit höherer Qualität. Eine Kamera gleicht die Objektivqualität mit ihrer Größe und Megapixelrate zusammen mit anderen Merkmalen wie automatischen Einstellungen und geringer Lichtempfindlichkeit aus, um die Gesamtqualität zu bestimmen.

Interessante Artikel